Willkommen beim internationalen Interreg IV-Projekt
„Nachhaltiges Moormanagement“
Im Bodenseeraum, im Alpenrheintal und in Oberschwaben sind noch einzigartige Moore sowie Feuchtgebiete auf Moorböden erhalten. Die Projektkoordination im Landratsamt Ravensburg und die fünf weiteren Projektpartner aus Österreich, der Schweiz und Deutschland verfolgen in den Jahren 2010 bis 2013 das Ziel, einige dieser Lebensräume für bedrohte Moortiere und Moorpflanzen zu erhalten und zu verbessern. Mit Aktionen zur Bildung für eine nachhaltige Entwicklung führen die Projektpartner Kinder und Erwachsene an die Natur heran und wecken Verständnis für die Moore.
Bei diesem grenzüberschreitenden Projekt arbeiten amtlicher Naturschutz, private Verbände und Naturschutz-Stiftungen eng zusammen. Es hat ein Gesamtvolumen von knapp 700.000 Euro. Die Hälfte der finanziellen Mittel kommt aus dem Interreg-Programm, mit dem die Europäische Union und einige Kantone der Schweiz internationale Kooperationen fördern.
Moore – bedrohte Kleinode in unserer Landschaft
Eine Sonderausstellung des Naturmuseums St.Gallen
im Rahmen des Interreg-IV-Projektes „Nachhaltiges Moormanagement“
5. Mai bis 21. Oktober 2012
Vernissage:
Freitag, 4. Mai 2012, 19.00 Uhr Begrüssung: Dr. Toni Bürgin, Direktor Naturmuseum Grusswort: lic. phil Arno Noger, Bürgerratspräsident und Präsident der Stiftung Naturmuseum St.Gallen Einführung zum Ausstellungsthema: Reto Zingg, Schweizerische Stiftung für Vogelschutzgebiete, Ebnat-Kappel Musikalische Umrahmung: Die Gerbers – Körper Musik Anschliessend: Apéro und Besichtigung der Ausstellung
Moore spielen eine wichtige Rolle im Wasserhaushalt und, was immer deutlicher wird, auch beim Klimawandel. Moore sind ganz besondere Lebensräume: Hier finden sich unter Pflanzen und Tieren viele Spezialisten wie etwa der Sonnentau oder die Mooreidechse. Moore sind wichtige Naturarchive, denn sie speichern Informationen über die letzten Jahrtausende der Landschaftsgeschichte. Moore spielten in der Kulturgeschichte und in der Heilkunde eine wichtige Rolle. Einzelne Produkte finden sich auch im heutigen Wellness-Bereich. Moore sind vielfach bedroht und stehen unter Druck. Durch Renaturierungen können viele von ihnen langfristig erhalten werden.
Einführung für Lehrpersonen durch Regula Frei: Mittwoch, 9. Mai 2012, 14 bis 16 Uhr, um Anmeldung wird gebeten
Zur Ausstellung ist eine Museumswegleitung erhältlich (Fr. 8.--), die auch als PDF-Datei unter www.naturmuseumsg.ch abgerufen werden kann.
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10 bis 17 Uhr durchgehend, Abendöffnung jeweils am Mittwoch bis 20 Uhr
Das Museum ist am 1. August 2012 (Nationalfeiertag) geschlossen
Unser aktueller Flyer
Hier steht unser aktueller Flyer im PDF-Format zum Download bereit.